FC Erzgebirge Aue - Hannover 96 II 'Nach 22 Minuten war eigentlich alles entschieden'
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Nach einer kurzen Protestaktion inklusive Bierholens des gesamten Stimmungsblock ging es für den FC Erzgebirge rein in die sechste Spielzeit in der 3. Liga. Gegen den Liganeuling dauerte es auch nicht lange, bis der Ball ein erstes Mal im Netz zappelte. Marvin Stefaniak traf bereits nach neun Minuten und profitierte von einem schwachen Abwehrverhalten der Gäste, da Arkenberg über den Ball schlug und das von Erik Majetschak gedachte Zuspiel schlussendlich bei Aues Nummer 34 ankam. Mit dem Gruß gen Himmel stand somit der erste Auer Torschütze der Saison 2024/25 in den Annalen. Allerdings hielt die Freude nur kurz, da der Ausgleich durch Hannovers Neuzugang Sanne nicht lange auf sich warten ließ (15.).

Wiederum nur sieben Minuten später traf Marcel Bär ins verwaiste Tor, nachdem der Hannoveraner Keeper Stahl sich beim langen Ball von Tim Hoffmann verkalkulierte und von Kilian Jakob überspielt worden war. Aues Toptorschütze der vergangenen Saison scheiterte fünf Minuten zuvor nach einer Ecke noch am linken Pfosten, hatte aber hier leichtes Spiel. Danach nahm sich das Geschehen eine kurze Auszeit und weitere Treffer sollten trotz guter Gelegenheiten beider Teams nicht fallen. Mit der knappen Führung ging es in die Pause.

Nach der unterhaltsamen erste Hälfte gestaltet sich der zweite Durchgang deutlich ruhiger, dem flotten Spiel ging recht schnell die Puste aus. Bis auf Marcel Bärs Abschluss in der 57. Minute nach einem Konter, der nicht im 3:1 endete und folglich so die Vorentscheidung verpasst wurde, konzentrierte sich Aue vermehrt auf Defensivarbeiten, ließ den Bubis von Hannover im Allgemeinen viel Platz. Die Elf von Daniel Stendel hatte selbst aber offensiv zu wenig Ideen, um für Gefahr zu sorgen.

Und so startet der FCE wie im Vorjahr mit einem Heimsieg und den Hämmern vor der Westtribüne in die neue Saison. Schon in einer Woche wird sich die Dotchev-Elf bei der Partie in Osnabrück noch ein bisschen steigern müssen, den auf den Regionalliga-Aufsteiger folgt ein Zweitligaabsteiger.
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