FC Erzgebirge Aue - VfL Bochum 'Viel Aufwand, kaum Ertrag'
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Ab der 20. Minute spielten die seit neun Partien ungeschlagenen Bochumer auch mit und agierten offensiv zielstrebiger, wobei die Auer Defensive bei den schnell vorgetragenen Angriffen deutliche Schwächen offenbarte. So konnte vor dem ersten Gegentor Osei-Tutu mit dem Ball ungehindert bis zur Grundlinie durchlaufen und ins Zentrum zurücklegen, wo Eisfeld die Kugel zentral aus 16 Metern unhaltbar für Robert Jendrusch zum 0:1 über die Linie drückte. Auf der Gegenseite bewies Riemann bei einem gefühlvollen Hochscheidt-Schuss aus 20 Metern, wieso er seit dem 22. Februar 2020 nicht mehr hinter sich greifen musste (37.). Als dann Malcolm Cacutalua versuchte, einen weiten Eisfeld-Freistoß zu entschärfen, lag der Ball ein zweites Mal im Netz der Auer. Losilla köpfte die ungewollte Hereingabe Richtung Fünfmeterraum am herausstürmenden Robert Jendrusch vorbei zum 0:2-Pausenstand in die Maschen. Dirk Schuster reagierte und brachte mit Philipp Zulechner für Pascal Testroet sowie Dennis Kempe für John-Patrick Strauß zwei frische Spieler. Die beiden Joker waren an der ersten gefährlichen Situation nach dem Seitenwechsel beteiligt. Philipp Zulechner verlängerte nach einer Rizzuto-Flanke per Kopf zu Dennis Kempe, der den Ball am langen Pfosten aber nicht unter Kontrolle brachte (52.). In der 65. Minute hatte erneut Dennis Kempe den Anschlusstreffer auf dem Fuß, Riemann war aber zur Stelle und entschärfte die Chance ebenso wie die Einzelaktion aus 16 Metern von Dimitrij Nazarov (79.). Bis in die Schlussphase hinein, in der beide Teams nach der schnellen Gelb-Roten Karte für Aues Louis Samson (86.) und Rot für VfL-Kicker Pantovic (87.) in Unterzahl spielten, fehlte es den Veilchen trotz erhöhtem Ballbesitz an der Durchschlagskraft. Der Anschlusstreffer vom eingewechselten Njegos Kupusovic wurde in der Nachspielzeit fast schon reingeprügelt, doch kam dieser einfach zu spät. So schlichen die Auer Profis am Mittwoch mit hängenden Köpfen vom Rasen. “Wir dürfen nicht jammern, sondern müssen erst recht zeigen, dass wir eine starke Mannschaft sind und die Saison erfolgreich abschließen wollen”, meint FCE-Präsident Helge Leonhardt vor den beiden abschließenden Partien am Sonntag daheim gegen Hannover und eine Woche später in Regensburg.
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