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Jahn Regensburg - FC Erzgebirge Aue 'Nochmal einen rausgehauen'

Endlich, könnte man süffisant sagen, endlich hat Dirk Schuster einen Sieg in fremden Gefilden eingefahren. Sein erster und zugleich einziger Auswärtsdreier in dieser Saison. Dabei zeigten seine Mannen eine am Ende gewinnbringende Moral und gewannen am Sonntag nach frühem Rückstand noch mit 2:1 beim SSV Jahn Regensburg. Damit beendet der FC Erzgebirge Aue die Spielzeit auf Rang 7 - das ist die beste Endplatzierung seit 2010/11 (Fünfter). Damals holte Aue auch zuletzt mehr Punkte (56) als jetzt (47). Des Weiteren wurde die rote Auswärts-Laterne tatsächlich noch an den FC St. Pauli abgegeben. Aber es hätte auch alles anders kommen können. Denn Makridis sorgte mit dem ersten Torschuss der Partie gleich für die etwas kuriose Führung der Oberpfälzer. Nach einer Flanke von Stolze landete der Albers-Kopfball am langen Pfosten, Makridis schaltete am schnellsten und staubte zu seinem ersten Tor für den Jahn ab (2.). Ein Rückstand, der lange in den Köpfen der Auer steckte und zu reichlichen Fehlern im Spielaufbau führte. Regensburg blieb weiter dran, scheiterte aber am heuer gut aufgelegten Torhüter Robert Jendrusch, der erst mit einer Parade nach einem Abschluss von Gimber den zweiten Gegentreffer verhinderte (11.) und dann auch im Duell gegen Albers Sieger blieb (32.).
Bei den Veilchen merkte man schon das Fehlen von 'Unterschiedsspieler' Jan Hochscheidt, der wie Calogero Rizzuto verletzungsbedingt ausfiel. Kreative und ideenreiche Spielzüge hatten daher Seltenheitswert. Bis auf den Schuss aus elf Metern von John-Patrick Strauß, den Jahn-Keeper Weidinger entschärfte (16.), tat sich der FCE aus dem Spiel heraus sehr schwer, so dass erst eine Standardsituation für den Ausgleich sorgen musste. Philipp Riese zirkelte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Freistoß direkt auf Pascal Testroet, der mit einem Kopfball seinen siebten Saisontreffer reinnischelte. Kurz vor dem 1:1 gab es fast die gleiche Situation: Freistoß Philipp Riese, Kopfball Sören Gonther. Allerdings fischte der SSV-Torhüter das Ding noch aus dem Winkel (39.). Doch bereits hier zeichnete sich die weitere Entwicklung dieser Partie ab. Denn auch wenn die Hausherren nach der Pause etwas frischer aus der Kabine kamen, die zweite Hälfte gehörte klar den Veilchen. Ließen Dimitrij Nazarov (55.) und John-Patrick Strauß (58.) ihre Möglichkeiten zur Führung noch ungenutzt und stand Pascal Testroet beim vermeintlichen 2:1 knapp im Abseits (74.), so avancierte der eingewechselte Philipp Zulechner zum Match-Winner und verwertete eine Testroet-Hereingabe mit seinem Oberschenkel (87.) zum Auswärtssieg, der mit den Paraden von Robert Jendrusch gegen Makridis (75.) und Albers (88.) gut behütet wurde. Nachdem Schiedsrichter Johann Pfeifer, der bereits das Hinspiel beider Kontrahenten leitete, die dreiminütige Nachspielzeit noch verstreichen ließ, war endlich Feierabend und die überlange Saison mit einem lila-weißen Auswärtssieg beendet. Glück Auf.

Spielbericht


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