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Länderspielverzicht und U21-Nominierung

Seit 2014 wird Dimitrij Nazarov regelmäßig zur Nationalmannschaft Aserbaidschan eingeladen, mittlerweile sind es 43 Länderspiele. Nun verzichtet der Auer Offensivspieler auf die Partien in der Nations League Anfang September. "Ich habe eine Einladung bekommen, fliege aber nicht. Es sind derzeit einfach zu viele Corona-Fälle und da geht die Sicherheit vor. Aserbaidschan ist ein Risikogebiet, auch mit den Flügen ist es nicht so einfach", sagte Dimitrij Nazarov, der die Entscheidung in Absprache mit seinem Nationaltrainer gemacht hat. "Im Oktober sind wieder Länderspiele. Wenn sich die Lage bis dahin wieder beruhigt hat, reise ich hin", meint der 30-Jährige, der damit auf die Duelle gegen Luxemburg und Zypern freiwillig verzichtet.
Im Gegensatz dazu freut sich Florian Krüger über die Nominierung zur DFB-U21-Auswahl. "Ich denke, das habe ich mir mit meinen Leistungen der vergangenen Monate erarbeitet und auch verdient. Ich habe mich über die Nominierung und Einladung riesig gefreut", so der Youngster. Am 3. September geht es für die von Stefan Kuntz trainierten Junioren in Wiesbaden gegen Moldau und fünf Tage später in Belgien um wichtige Punkte in der EM-Qualifikation.
Aber nicht nur Kuntz wird den Leistungssprung des 21 Jahre alten Angreifers in der vergangenen Saison aufmerksam registriert haben. Der Blondschopf gehörte in der Auer Mannschaft trotz seines jungen Alters zu den auffälligsten Akteuren. Ihm gelangen sieben Tore und sieben Vorlagen in 32 Zweitliga-Partien. "Florian hat uns mit dem einen oder anderen Tor einige Male sprichwörtlich den Allerwertesten gerettet und für entscheidende Punkte gesorgt", meint Aues Cheftrainer Dirk Schuster. Das weckt Begehrlichkeiten, weiß auch Florian Krüger, der keinen Hehl draus macht, den nächsten Schritt Richtung Bundesliga gehen zu wollen: "Das Transferfenster ist bis Anfang Oktober offen, es kann noch viel passieren. Und wenn sich etwas ergeben sollte, werde ich mich damit beschäftigen und mit allen Beteiligten überlegen, ob das zu diesem Zeitpunkt Sinn macht", so der gebürtige Staßfurter, der aber auch weiß, was er an Aue hat.

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