Würzburger Kickers - FC Erzgebirge Aue 'Rechts, Links, Kopf = Auswärtssieg!'
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Verpasst hätten sie im ersten Abschnitt sowieso nicht fiel. Zwar zog Thorben Siewer als Unparteiischer gleich nach 43 Sekunden den einzigen gelben Karton des Tages gegen Würzburgs Flecker, doch weitere Highlights in Form von Torabschlüssen hatten Seltenheitswert. Die erste gefährliche Aktion gehörte den motivierten Gastgeber. Pfeiffer versuchte es aus 18 Metern, der wiederholt von der Mannschaft gewählte Keeper Martin Männel klärte den Ball über die Latte zur Ecke (24.). Während das Schuster-Team offensiv wirkungslos blieb, fanden die Rothosen immer besser ins Spiel. Nach Fleckers Eingabe von der rechten Seite verfehlte Baumann mit einer Direktabnahme noch abgefälscht nur knapp das Auer Tor (35.). Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte tauchte der in komplett weiß spielenden FCE das erste Mal verheißungsvoll im Würzburger Strafraum auf. Den Schuss von John-Patrick Strauß aus halbrechter Position konnte ein Würzburger aber mit der Fußspitze zur Ecke abwehren.
Nach der Pause präsentierte sich Erzgebirge Aue wie ausgewechselt. Mit der Hereinnahme von Pascal Testroet für den auf der Stürmerposition gesetzten Jan Hochscheidt kam endlich mehr Schwung und Ordnung ins Spiel - und plötzlich fallen auch Tore. Nach einer Stunde spielten Philipp Riese und Florian Krüger Doppelpass im Würzburger Strafraum, woraufhin Florian Krüger mit dem Ball am Fuß zur Grundlinie lief. Die flache Eingabe des Stürmers drückte John-Patrick Strauß mühelos zur 1:0-Führung ins FWK-Tor (60.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später zündete Florian Krüger erneut den Turbo auf der linken Seite und glänzte abermals als Vorbereiter. Diesmal ist Pascal Testroet im Zentrum der Nutznießer, der locker zum 2:0 einschob. “Unterm Strich haben wir verdient gewonnen. Hätten wir nach der Halbzeit nachgelassen, hätte das Spiel auch in die andere Richtung kippen können”, sagte Florian Krüger als doppelter Vorbereiter und mit 34,5 km/h schnellster Spieler der Partie, der in der 84. Spielminute sogar die dritte Auer Bude auf dem Fuss hatte, doch aus zehn Metern statt des leeren Tores die Latte traf. Besser machte es der eingewechselte Tom Baumgart, der nach Pascal Testroets Hereingabe von der linken Seite völlig blank im Würzburger Strafraum stand und in der Nachspielzeit seelenruhig zum 3:0-Endstand einköpfen konnte. Durch eine deutlich bessere Leistung in der zweiten Halbzeit geht Aue als verdienter Sieger aus der Partie gegen Aufsteiger Würzburger Kickers. Binnen drei Minuten haben die Veilchen alles klar gemacht und sorgten dann noch mit einem späten dritten Treffer für einen gelungenen Saisonauftakt in der 2. Bundesliga.
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