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FC Erzgebirge Aue - 1. FC Heidenheim 'Effizienz schlägt Dominanz'

Der zweite Sieg der Saison und auch der zweite Sieg gegen den 1. FC Heidenheim ist geschafft.
Der zweite Sieg der Saison und auch der zweite Sieg gegen den 1. FC Heidenheim ist geschafft.
Ganz ehrlich, wer solche Spiele gewinnt, der steigt…Spaß beiseite! Dennoch, von den insgesamt 25 Torschüssen, die der Gegner aufs Tor von Jubilar Martin Männel, der heute sein 400. Pflichtspiel im Trikot des FC Erzgebirge absolvierte, jagte, ist den Auern nur einer durchgerutscht - ein verwandelter Foulelfmeter von Mohr in der 87. Minute. Die zuvor rausgespielte 2:0-Führung mit den Treffern von Malcolm Cacutalua (54.) und Pascal Testroet (79.) geriet damit zwar kurz ins Wanken, doch am Ende sollte es nur der Anschluss der Heidenheimer bleiben. Der erste Heimdreier im mit 500 Zuschauer zugelassenen Erzgebirgsstadion war unter Dach und Fach. Bis dahin war es aber eine schwere Geburt. Nach dem mutigem Beginn der auffällig offensiv spielenden Veilchen und einem verheißungsvollen Abschluss knapp über den Querbalken durch Florian Krüger (9.), war nach der Rettungstat von Torwart Martin Männel, der mit einer starken Parade gegen den strammen Schuss von Kühlwetter in der 12. Minute sein Team vor einem frühen Rückstand bewahrte, nichts mehr zu sehen.
Die ballsicheren Heidenheimer agierten mit fortlaufender Spielzeit immer zielstrebiger und gefälliger. Zum Glück ließ dabei die Mannschaft von Co-Trainer Bernhard Raab, der den erkrankten Heidenheimer Cheftrainer Frank Schmidt temporär vertrat, mehrere vielversprechende Möglichkeiten ungenutzt. Die größte Gelegenheit vergab in der 32. Minute Leipertz, dessen Schuss Calogero Rizzuto in höchster Not von der Linie kratzte. Auch Kühlwetter, der plötzlich frei vor Martin Männel auftauchte, brachte den Ball nicht im Auer Tor unter (44.).
Kurz vor der Pause musste Dirk Schuster das erste Mal verletzungsbedingt wechseln. Calogero Rizzuto ging angeschlagen vom Feld, für den Außenverteidiger kam Malcolm Cacutalua ins Spiel. Mit der Einwechslung bewies der Aue-Coach ein glückliches Händchen. In der 54. Minute schraubte sich der Joker nach einem passgenau in den Strafraum gezirkelten Freistoß von Philipp Riese am höchsten und köpfte aus fünf Metern das eher überraschende 1:0 ein. Sichtlich verärgert reagierte der Gast, der zunächst mit einer härteren Gangart und kurz darauf mit Dauerbelagerung des Auer Strafraums antwortete. Aber immer wieder war es Martin Männel, der einen Einschlag verhindern konnte. In der 62. Minute bestand der Schlussmann abermals die Feuerprobe gegen einen langsam verzweifelten Leipertz.
Wie das Toreschiessen auf einfachster Weise funktioniert, zeigte dann auf der Gegenseite Pascal Testroet. Nachdem Heidenheims Mainka einen langen Männel-Abschlag unglücklich verlängerte, hatte Aues Stürmer freie Bahn, tunnelte auch noch FCH-Keeper Müller und drehte anschließend zum Jubeln ab. Nach dem Anschlusstreffer durch Mohr vom Elfmeterpunkt - Schimmer war von Malcolm Cacutalua nach einer Hereingabe von der rechten Seite mit hohem Bein erwischt worden - keimte bei den Gästen kurz vor Ultimo noch einmal Hoffnung auf, doch mit viel Leidenschaft retteten die weiterhin ungeschlagenen Veilchen die knappe Führung auch über die vierminütige Nachspielzeit hinaus ins Ziel. Apropos Nachspiel, das folgt am Mittwoch beim Hamburger SV, ehe die englische Woche für Aue mit dem Auswärtsspiel in Bochum beendet wird.

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