FC Erzgebirge Aue - Jahn Regensburg 'Lila-Weiß verteilt Geschenke'
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Die erste Heimniederlage der Saison hat sich die zuvor viermal unbesiegte Mannschaft von Trainer Dirk Schuster selbst zuzuschreiben. Nach einer desolaten ersten Halbzeit und dem noch gut bedienten 0:2-Halbzeitrückstand sollte trotz verbesserter Körpersprache im zweiten Durchgang nicht mehr allzu viel passieren. Im 15. Aufeinandertreffen war es die dritte Pleite für die Veilchen gegen Regensburg, die gleichzeitig ihren ersten Auswärtssieg in der aktuellen Spielzeit feiern konnten. Statt dem Sprung auf Rang drei ging es für den FCE nun zwei Plätze runter auf Tabellenplatz acht, bei nur noch vier Punkten Vorsprung auf den Relegations-Abstiegsplatz. Und all das, weil man einfach nicht fokussiert genug in diese Partie ging. Der erste nennenswerte Torschuss für Aue wurde in Spielminute 37 verzeichnet - in einem Heimspiel und bis auf Gaëtan Bussmann für den gelb-rotgesperrten John-Patrick Strauß identischer Startelf!
Bis eben jener Minichance gab der Jahn gegen defensiv anfällige Auer den Ton an und ging demzufolge in der achten Minute in Führung. Albers musste nach einer Ecke nur den Fuß hinhalten. Auch in der Folge hatte Regensburg die Begegnung des 10. Spieltags fest im Griff und die Hausherren waren weiterhin nicht am Spielgeschehen beteiligt, zumindest nicht regelkonform. Bei einem Kopfballversuch im eigenen Strafraum bekam Pascal Testroet den Ball an die Hand, Schiedsrichter Daniel Günsch entschied auf Elfmeter, den Keeper Martin Männel gegen Besuschkow souverän hielt (12.). Sein fünfter Safe bei den letzten acht gegen Aue ausgesprochenen Strafstöße. Seine Vorderleute jedenfalls waren so von den Künsten ihres Kapitäns überzeugt, dass sie Martin Männel gleich noch einmal auf die Probe stellen wollten. Philipp Riese foulte Caliskaner recht plump, wieder gab Schiedsrichter Christof Günsch Strafstoß. Martin Männel ahnte die Ecke und war an Stolzes Schuss noch dran, doch den Einschlag konnte der Schlussmann diesmal nicht verhindern - 0:2 nach 40 Minuten.
Nach dem Wechsel kam Lila-Weiß endlich besser ins Spiel, zeigte sich energischer und zielstrebiger. Doch Ben Zolinski (49.), Pascal Testroet (52.) und Florian Krüger aus vier Metern (55.) vergaben besten Möglichkeiten für einen schnellen Anschlusstreffer. Auch Clemens Fandrich (66.) und dem eingewechselten Steve Breitkreuz (67.) gelang es nicht, in aussichtsreichen Positionen ein Tor zu erzielen. Und so verstrich Minute für Minute sowie Chance um Chance. Irgendwann war das Pulver verschossen und die Zuversicht, die Partie wenigstens noch in eine Punkteteilung zu wandeln, verschwunden. Die erste Heimpleite war durch. Nach zwei Siegen infolge und zwei trainingsfreien Tagen dürfte Dirk Schuster die gezeigte lasche Einstellung der ersten Halbzeit aber auf seine Weise aufarbeiten. Man hofft es zumindest…
Spielbericht
Bis eben jener Minichance gab der Jahn gegen defensiv anfällige Auer den Ton an und ging demzufolge in der achten Minute in Führung. Albers musste nach einer Ecke nur den Fuß hinhalten. Auch in der Folge hatte Regensburg die Begegnung des 10. Spieltags fest im Griff und die Hausherren waren weiterhin nicht am Spielgeschehen beteiligt, zumindest nicht regelkonform. Bei einem Kopfballversuch im eigenen Strafraum bekam Pascal Testroet den Ball an die Hand, Schiedsrichter Daniel Günsch entschied auf Elfmeter, den Keeper Martin Männel gegen Besuschkow souverän hielt (12.). Sein fünfter Safe bei den letzten acht gegen Aue ausgesprochenen Strafstöße. Seine Vorderleute jedenfalls waren so von den Künsten ihres Kapitäns überzeugt, dass sie Martin Männel gleich noch einmal auf die Probe stellen wollten. Philipp Riese foulte Caliskaner recht plump, wieder gab Schiedsrichter Christof Günsch Strafstoß. Martin Männel ahnte die Ecke und war an Stolzes Schuss noch dran, doch den Einschlag konnte der Schlussmann diesmal nicht verhindern - 0:2 nach 40 Minuten.
Nach dem Wechsel kam Lila-Weiß endlich besser ins Spiel, zeigte sich energischer und zielstrebiger. Doch Ben Zolinski (49.), Pascal Testroet (52.) und Florian Krüger aus vier Metern (55.) vergaben besten Möglichkeiten für einen schnellen Anschlusstreffer. Auch Clemens Fandrich (66.) und dem eingewechselten Steve Breitkreuz (67.) gelang es nicht, in aussichtsreichen Positionen ein Tor zu erzielen. Und so verstrich Minute für Minute sowie Chance um Chance. Irgendwann war das Pulver verschossen und die Zuversicht, die Partie wenigstens noch in eine Punkteteilung zu wandeln, verschwunden. Die erste Heimpleite war durch. Nach zwei Siegen infolge und zwei trainingsfreien Tagen dürfte Dirk Schuster die gezeigte lasche Einstellung der ersten Halbzeit aber auf seine Weise aufarbeiten. Man hofft es zumindest…
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