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FC Erzgebirge Aue - 1. FC Nürnberg 'Zweite Heimpleite in Folge'

Wie schon im Hinspiel gingen die Veilchen gegen Nürnberg als Verlierer vom Platz.
Wie schon im Hinspiel gingen die Veilchen gegen Nürnberg als Verlierer vom Platz.
Aufstehen, Mund abputzen, weitermachen. Ja, diese mittlerweile ausgelutschte Floskel hörte man nach den letzten Spielen des FC Erzgebirge Aue immer wieder. Auf der einen Seite hat sie ja ihre Daseinsberechtigung, aber wenn den Worten abermals keine Taten folgen, wird es eben schwer, diese auch ernst zu nehmen. Nach der zwölften Saisonpleite, die sechste in der Rückrunde, stehen die Veilchen mittlerweile auf Rang 11, so schlecht wie noch nie in dieser Spielzeit. Das Erreichen der ominösen 40-Punkte-Marke entpuppt sich nach nur zwei Siegen aus den vergangenen elf Partien mehr und mehr zum Rohrkrepierer.
Zum Auftakt der verschobenen englischen Woche hatte Dirk Schuster nach der schwachen Vorstellung beim 1:3 gegen St. Pauli Wiedergutmachung und eine bessere Leistung angekündigt. Doch seine auf drei Positionen veränderte Mannschaft - Clemens Fandrich, Ognjen Gnjatic und Jan Hochscheidt ersetzten Philipp Riese (gesperrt), Louis Samson (Bank) und Florian Ballas (verletzt) - begann unkonzentriert und hatte in der Anfangsphase Glück, dass ein Schuss aus spitzem Winkel von Shuranov nur an den linken Pfosten klatschte (7.). Die Schaltpausen in den Anfangsminuten kennt man ja. Leider zog sich diese Schlafmützigkeit durchs ganze Spiel. So blieb Nürnberg das bessere und aktivere Team, auch wenn die Franken nur selten Lücken in der Auer Abwehr fanden. Bei Shuranovs zweitem Versuch in der 23. Minute war Martin Männel im Tor der Auer auf dem Posten. Auch Borkowski (38.) und Valentini (45.+1) fanden nicht den Weg am Keeper vorbei. Mit dem Halbzeitpfiff vom großzügig leitenden Schiedsrichter Manuel Gräfe stand auch fest, dass John-Patrick Strauß‘ abgefälschter Versuch in der 13. Minute der einzig gefährliche Abschluss für Aue im ersten Durchgang sein sollte!
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel der Veilchen nicht besser. Auch die Einwechslung von Ben Zolinski, der für Jan Hochscheidt kam (55.), zeigte kaum Wirkung. Da sich bei den Gästen die Fehler im Spielaufbau ebenfalls häuften, spielte sich das Geschehen nur noch zwischen den Strafräumen ab. In Minute 68 schien Nürnberg - ausgestattet mit einer Torschussstatistik von 10:1 - tatsächlich in Führung gegangen zu sein. Nach Geiß' Freistoß hatte Margreitter bei seinem Kopfballtreffer aber klar im Abseits gestanden. Fünf Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit gelang Nürnberg doch noch der späte Treffer. Clemens Fandrich fälschte einen Pass von Krauß unglücklich in den Lauf von Hack ab, der Martin Männel keine Chance ließ. Der flinke Offensivmann, von Aues Trainer Dirk Schuster später als "absoluter Unterschiedsspieler in der Zweiten Liga" geadelt, sorgte bereits im Hinspiel für das Tor des Tages. Heute reichten ihm acht Minuten nach seiner Einwechslung. Damit ist der Club der erste Verein, gegen den die Veilchen gleich zweimal in dieser Saosn verloren haben.
Viel Zeit zum Grübeln und Phrasen dreschen bleiben dem FCE dieses Mal nicht. Am Freitag geht es in Braunschweig und am Montag in Karlsruhe bereits weiter. "Wir haben uns durch die Niederlage Druck für die nächsten beiden Auswärtsspiele aufgebaut", sagte Mittelfeldspieler Jan Hochscheidt nach dem zweiten verlorenen Heimspiel hintereinander. "Wir müssen uns vor allem gegen die Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns stehen, wieder straffen und punkten." Tja, Nürnberg war so eine Mannschaft...

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