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Fortuna Düsseldorf - FC Erzgebirge Aue 'Es fehlt(e) das Feuer'

Am Ende war das zu bohrende Brett am Flinger Broich wie die Jahre zuvor für den FC Erzgebirge Aue doch zu dick zum Bohren. Sieben Tage nach der 3:8-Heimpleite gegen den SC Paderborn und vier Tage nach den Krankmeldungen von Chefcoach Dirk Schuster sowie Co-Trainer Sascha Franz waren die Veilchen in der Merkur Spiel-Arena in allen Belangen unterlegen, verloren im letzten Auswärtsspiel der Saison bei Fortuna Düsseldorf klar mit 0:3. Durch zwei zeitige Gegentore - Appelkamp (10.) und Sobottka (18.) - gerieten die Auer früh auf die Verliererstraße und kassierten neben dem dritten Gegentreffer vom eingewechselten Peterson (87.) auch die 14. Saisonniederlage. Schlechter als auf den derzeitigen Tabellenplatz 13 kann der FCE aber in dieser Spielzeit nicht mehr fallen, aber wohl eher ein schwacher Trost.
"Wir haben zu viele Fehler angeboten, die in der ersten Halbzeit schnell bestraft wurden. In der zweiten Hälfte waren wir besser drin. Schade, dass wir es nicht geschafft haben, selbst einen Ball hinter die Linie zu drücken", so Kapitän Martin Männel, dessen Mannschaftskollegen über weite Strecken aber nicht die erhoffte Reaktion gezeigt hatten. Die abermals frühen Gegentore sorgten jedenfalls nicht für Freudesprünge bei den Veilchen-Anhängern, da die individuellen Abwehrfehler nicht abgestellt werden konnten. So reichte heute eine Eingabe des Düsseldorfers Klaus, der dem nach seine Gelbsperre wieder aufgebotenen John-Patrick Strauß enteilte, und ein missglückter Klärungsversuch von Sören Gonther per Hacke genau in die Füße des völlig allein gelassenen Appelkamp, der im Anschluss dann aus 15 Metern keine Mühe hatte, zum 1:0 aus Düsseldorfer Sicht einzuschieben, um dem 21. Rückstand mit dem 50. Gegentor in dieser Saison hinterherlaufen zu müssen. Auch vor dem zweiten Gegentor fehlte es den Veilchen im Defensivverhalten an der nötigen Entschlossenheit. Nach viel Tohuwabohu im Auer Strafraum landete eine von Sören Gonther abgefälschte Flanke bei Sobottka, der vor Aues Torwart Martin Männel an den Ball kam und problemlos auf 2:0 erhöhte. "Man hat gemerkt, dass wir in den ersten 20 Minuten verunsichert waren. Nach der taktischen Umstellung wurde es defensiv besser," sagte Stürmer Philipp Zulechner. Allerdings fiel den Lila-Weißen nach der Systemanpassung von Vierer- auf Dreierkette bis zum Pausenpfiff offensiv nichts, aber auch gar nichts ein, obwohl die Rot-Weißen, die noch ein bisschen Hoffnung auf den Wiederaufstieg hatten, die Führung auch nur noch verwalteten.
Der zweite Durchgang brachte mit neuem Personal wenig Verbesserung, der FCE blieb im Vorwärtsgang einfach zu harmlos. Das Spiel plätscherte so vor sich hin. Aue hatte noch ein kurzes Zwischenhoch, kam in der 70. Minute zu einem Überzahl-Konter, den Ben Zolinski allerdings zu überhastet abschloss. Zwar ließen auch die Düsseldorfer weitere gute Torchancen in Person des ehemaligen Auers Emmanuel Iyoha (55./60.) ungenutzt, machten aber in der 87. Minute durch Peterson den Deckel endgültig drauf. "Die letzten 15 Minuten waren wieder katastrophal. Wir müssen jetzt den Kopf frei bekommen und uns untereinander aussprechen, damit da alles bereinigt wird", hofft Philipp Zulechner das letzte Saisonspiel am kommenden Sonntag gegen den VfL Osnabrück wenigstens für einen versöhnlichen Saisonabschluss erfolgreich gestalten zu können.

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