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FC Erzgebirge Aue - VfL Osnabrück 'Nazarov kam, sah und Aue siegte'

Nach dem achten Heimsieg zum Saisonausklang durften die gekreuzten Hämmer zusammen mit der Mannschaft nicht fehlen.
Nach dem achten Heimsieg zum Saisonausklang durften die gekreuzten Hämmer zusammen mit der Mannschaft nicht fehlen.
Zum Abschluss ihrer 15. Zweitligasaison konnten die Veilchen einen 0:1-Rückstand noch zu ihren Gunsten drehen und den Worten zum versöhnlichen Abschluss auch Taten sprechen lassen. Als Matchwinner avancierte hierbei Dimitrij Nazarov mit seinem Doppelpack zwischen der 65. und 76 Spielminute. Der Aserbaidschaner war damit für die letzten fünf Auer Tore verantwortlich. Mit dem Sieg schaffte es der FCE außerdem, einen Platz in der Tabelle gut zu machen. Unter Strich stehen nun Rang 12 und 44 Zähler zu Buche. Sechs Punkte davon konnte der FC Erzgebirge vom Konkurrenten aus Osnabrück holen. Der VfL war wie Würzburg, Braunschweig und auch Sandhausen einer der Vereine, gegen die Aue in dieser Spielzeit die volle Punktausbeute geholt hat. Acht Spiele, acht Siege bei 19:4 Toren.
Interimstrainer Marc Hensel rotierte auf zwei Positionen und veränderte mit einem 3-4-1-2 auch die taktische Ausrichtung. Florian Krüger bildete zusammen mit Pascal Testroet die Doppelspitze. Leider nur bis zur 35. Spielminute, denn da musste der U21-Nationalspieler verletzt vom Platz. Der in dieser Saison in allen Partien aufgelaufene Youngster ist nach einem Drehschuss bei der Landung unglücklich mit den rechten Fuß umgeknickt, dass er kurz darauf ausgewechselt werden musste. Zu diesem Zeitpunkt liefen seine Farben bereits einem Rückstand hinterher. Ein Freistoß aus rund 22 Metern schlenzte der Osnabrücker Kerk an der löchrigen Auer Mauer vorbei ins Netz. Martin Männel war zwar noch mit den Fingerspitzen am Leder, der Kapitän konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern (25.). Drei Minuten zuvor prüfte auf der anderen Seite Pascal Testroet mit einem Seitfallzieher Osnabrücks Schlussmann Kühn, der Keeper der Gäste konnte den leider zu unplatzierten Schuss aber sicher abwehren. Mit dem Rückstand und der Verletzung von Aues zweitbestem Schützen verlief die erste Halbzeit also äußerst bescheiden für den FCE.
Nach dem Seitenwechsel vergab zunächst Ben Zolinski die große Chance auf den Ausgleich. Nach einem Konter lief Aues Offensivspieler allein auf Kühn zu, scheiterte mit einem Lupfer aber am Schlussmann der Gäste (64.). Nur eine Minute später schaltete der gerade erst eingewechselte Dimitrij Nazarov nach der zweiten Ecke in Folge am schnellsten und verlängerte per Hinterkopf den von Philipp Riese getretenen Ball zum zwischenzeitlichen 1:1 ins lange Toreck. Der Offensivdrang der Veilchen war nun geweckt. Der zur Pause für Tom Baumgart gekommene John-Patrick Strauß marschierte über die rechte Seite und brachte den Ball perfekt auf den Kopf von Sascha Härtel vors Tor. Doch der setzte den Abschluss ganz knapp daneben (72.). Eine Viertelstunde vor dem Ende haben die Veilchen das Spiel dann endlich komplett gedreht. Nach einem Konter über Ben Zolinski und dem eingewechselten Antonio Jonjic landete der Ball im Strafraum erneut bei Dimitrij Nazarov, der Kühn mit einem Schlenzer zum zweiten Mal überwinden konnte. In den letzten Spielminuten brannte nichts mehr an und auch das Debüt von Noah Baumann aus der Reservemannschaft des FC Erzgebirge ging bis auf eine gelbe Karte für den 19-Jährigen abgeklärt zu Ende. Nach zuvor drei Heimpleiten am Stück und nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Partien kann man heute mit dem Ausgang des Spiels naturgemäß zufrieden sein.
Einen versöhnlichen Abschluss gab es dann auch noch vor der Waldtribüne des Erzgebirgsstadion, wo rund 350 Auer Anhänger gemeinsam mit den Spielern und Betreuern das lang vermisste Ritual der gekreuzten Hämmer genießen konnten. Gegner Osnabrück muss nach der Niederlage dagegen in die Relegation. Dort trifft die Elf von Markus Feldhoff auf den Drittligisten FC Ingolstadt 04. Für Erzgebirge Aue ist die Zweitliga-Saison ohne Verlängerung durch, am Wochenende vom 23. bis 25. Juli 2021 geht es aber bereits weiter in die neue Spielzeit 2021/22.

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