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Freundschaftspiel FC Erzgebirge Aue - 1. FC Magdeburg 1:2

4.411 Zuschauer waren erstmals seit dem 31.10.2020 wieder im Erzgebirgsstadion zugelassen. Die 1.400 sahen dann einen recht dürftigen Auftritt ihrer Mannen. (Quelle: FC Erzgebirge Aue)
4.411 Zuschauer waren erstmals seit dem 31.10.2020 wieder im Erzgebirgsstadion zugelassen. Die 1.400 sahen dann einen recht dürftigen Auftritt ihrer Mannen. (Quelle: FC Erzgebirge Aue)
"Dieser Test war hoffentlich ein Warnschuss vor dem in zwei Wochen erfolgenden Start in die neue Saison. Es liegt noch sehr viel Arbeit vor Trainer und Team um konkurrenzfähig zu werden. Diese Saison wird knüppelhart und es gilt von Beginn an Punkte zu sammeln um am Ende das Ziel Klassenerhalt auch Realität werden zu lassen", so Robert Scholz‘ Resümee im Spielbericht auf der offiziellen Homepage des FCE. Und in der Tat war der Auftritt gegen die augenscheinlich besser eingespielten Gäste aus Magdeburg nicht das, was sich die 1.400 Zuschauer vor Ort und die anderen per livestream zugeschalteten Anhänger haben sehen wollen. Hatten die Veilchen im Testspiel gegen den VfL Wolfsburg das von Coach Aleksey Shpilevski geforderte Pressing noch gut umsetzen können, war davon gestern fast 90 Minuten lang nichts mehr zu sehen. So ging es in der ersten Hälfte in nur eine Richtung, in die von Torhüter Martin Männel, der gegen Krempicki (4.) sowie bei der Dreifachchance von Obermair, Condé und schließlich Schuler (21.) sein Team noch vor einem frühen Rückstand retten konnte. Zwei Minuten später war Aues Kapitän aber geschlagen. Nach Vorarbeit von Conteh netzte der im Fünfmeterraum völlig freistehende Condé zur Magdeburger Führung ein. Als dann kurz vor der Pause Schuler nach Vorarbeit von Bell Bell auf 2:0 erhöhte, fielen bereits vereinzelte Pfiffe im Erzgebirgsstadion. Denn mehr als die zwei Halbchancen von Dimitrij Nazarov (12./42.) gab es an lila-weißen Offensivaktionen nichts Verwertbares.
Auch nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: Der Drittligist blieb spielbestimmend und drängte die enttäuschenden Hausherren bisweilen tief in deren Hälfte zurück. Glück für Aue, dass Atik nach einer guten Stunde die beste Chance zur Vorentscheidung verpasste und seinen Schuss nach sehenswerter Kombination mit Schuler über den Querbalken jagte (63.). Mit einem Sechsfachwechsel kamen dann endlich auch die Veilchen vermehrt zu Gelegenheiten. Der eingewechselte Philipp Zulechner zögerte aber erst zulange (67.), dann verzog er nach schönem Zuspiel von Jan Hochscheidt (87.). Kurz darauf knallte Anthony Barylla das Leder ans Außennetz (88.). Erst mit der letzten Aktion der Partie gelang den Veilchen der Anschluss: Ben Zolinski erzielte auf Vorarbeit von Philipp Zulechner den Anschlusstreffer (90.). Mehr sollte aber nicht passieren, danach ertönte gleich der Schlusspfiff.
"Ich will das Spiel nicht überbewerten. Wir befinden uns mitten im Prozess, das bedarf Zeit. Die Jungs haben intensive Einheiten hinter sich, was von uns gelehrt wurde und völlig neu ist. Da ist so ein zähes Spiel völlig normal. Wir haben gegen Champions-League-Teilnehmer Wolfsburg ein richtig, richtig gutes Spiel gemacht und nun eben nicht", versuchte Aleksey Shpilevski, der auf die angeschlagenen Nicolas Kühn, Florian Ballas und Antonio Jonjic verzichten musste, die Niederlage richtig einzuordnen und sagt zugleich: "Wir sind auch noch nicht komplett." Dementsprechend kündigte FCE-Präsident Neuverpflichtungen auf der Stürmerposition an: "Ich muss jetzt nicht rumheulen, wir müssen auf der Position des Stürmers nachlegen. Das ist jetzt meine Aufgabe. Jetzt müssen wir adäquat so schnell wie möglich den Kader erweitern. Derzeit laufen Gespräche, mit Vertragsunterschrift könne bereits in der kommenden Woche gerechnet werden." Vielleicht gehört Semih Sahin auch zum engeren Kreis der möglichen Neuverpflichtungen. Der 21-jährige Offensivspieler, zuletzt in Hoffenheim unter Vertrag, war gestern mit im Aufgebot, hatte aber Pech und musste nach zwei, drei gelungenen Aktionen leider verletzt raus.

FCE-Aufstellung: Männel (46. Klewin) - Carlson (64. Bussmann), Jeck, Gonther (64. Ferjani), Strauß (46. Barylla) - Fandrich (64. Messeguem), Riese (46. Baumgart) - Majetschak (64. Semih Sahin (Probespieler), 77. Zolinski), Härtel (77. Nazarov) - Nazarov (64. Hochscheidt), Zolinski (64. Zulechner)
Bank: Paul Nowack (U19), Luc Thomas Elsner (U19)

FCM-Aufstellung: Reimann - Obermair, Bittroff, Müller, Bell Bell (82. Rorig) - Müller - Condé (82. Rieckmann), Krempicki (70. Knost) - Atik (82. Ceka), Conteh (70. Franzke), Schuler (70. Brünker)
Bank: Leineis

Tore: 0:1 Condé (23.), 0:2 Schuler (44.), 1:2 Zolinski (90.)

Zuschauer: 1.400 (im Erzgebirgsstadion)

Schiedsrichter: Daniel Barnitzki (Erfurt)
Assistenten: Marko Wartmann, Eric Dominic Weisbach

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