Stufenplan für Zuschauerrückkehr teilweise genehmigt
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Für den FC Erzgebirge Aue sind damit 4.000 Fans im kommenden Heimspiel gegen Holstein Kiel gestattet, vorrangig Abo und VIP-Kartenbesitzer - allerdings noch unter der 2G-Plus-Regelung. Ein Wegfall dieser Beschränkung beim Zutritt des Stadions wird es bis auf Pandemiestufe ‘Normalität’ wohl nicht geben. Zwar wurde noch eine weitere Stufe eingepflegt, um unabhängig vom Impf- bzw. Genesenen-Status agieren zu können, doch müssen die genauen Werte zur Bettenauslastung in jener Pandemie-Stufe mit der Bezeichnung ‘Vorsicht’ noch festgelegt und auch in die Corona-Schutzverordnung aufgenommen werden.
Der Stufenplan baut neben den Erkenntnissen der Restart19-Studie und dem bisherigen Entwurf des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vor allem auf erprobte sowie von den lokalen Gesundheitsämtern geprüfte und genehmigte Hygienekonzepte auf. Er wurde durch praktische Erfahrungen und das Feedback aller Vereine im Profispielbetrieb weiterentwickelt und folgt den Empfehlungen zur Orientierung aller Maßnahmen an der Belastung des Medizinsektors anstelle von Inzidenzwerten. Personalisierte Tickets und platzgenaue Buchungen zur Kontaktnachverfolgung sind darin ebenso als Sicherheitsinstrumente implementiert wie FFP2-Masken zum Schutz vor Übertragungen. Auslastungsgrad der Spielstätte, Zugangsberechtigungen je nach Impfschutz oder die Zulassung von Stehplätzen und Gästefans orientieren sich an der jeweiligen Belegung von Krankenhausbetten durch Covid19-Patienten im Bundesland und sind unterteilt in fünf Stufen.
Mit dem Stufenplan soll allen Vereinen und Zuschauern ein transparenter, nachvollziehbarer, praxisnaher und vor allem sicherer und planbarer Rahmen zur Durchführung von Spielen mit Zuschauern geschaffen werden. Dieser bietet allen Beteiligten die Möglichkeit, auf dynamische Entwicklungen innerhalb der Pandemie zu reagieren, ohne dafür immer neue Verordnungen verabschieden zu müssen und dabei wertvolle Zeit zu verlieren. Das gilt sowohl für mögliche Lockerungen als auch für nötige Verschärfungen der Rahmenbedingungen.
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