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FC Erzgebirge Aue - VfL Osnabrück 'Auch zweites Punktspiel endet remis'

Zweites Spiel, zweites Tor, aber auch zweites Remis - Marvin Stefaniak (li.) überwindet VfL-Keeper Kühn.
Zweites Spiel, zweites Tor, aber auch zweites Remis - Marvin Stefaniak (li.) überwindet VfL-Keeper Kühn.
Man könnte meinen, die Partie gegen den VfL Osnabrück war ein Spiegelbild der Begegnung vom 1. Spieltag bei der Zweitvertretung des SC Freiburg. Zunächst gingen die Veilchen durch Marvin Stefaniak früh in Führung, verpassten danach aber weiter Druck sowie das zweite Tor zu machen und kassierten daraufhin den 1:1-Ausgleich gleichbedeutend mit dem Endstand. Mit zwei Punkten auf der Habenseite steht der FC Erzgebirge Aue derzeit auf dem zwölften Rang und muss noch so einige Baustellen bereinigen. Dennoch hat Chefcoach Timo Rost schon "einen deutlichen Fortschritt zum Spiel gegen Freiburg II gesehen" und freut sich, "den einen Punkt gegen einen starken Gegner mitnehmen zu können."

Mit drei Startelf-Veränderungen im Vergleich zum 0:3 im DFB-Pokal gegen Mainz (Steffen Nkansah, Ivan Knezevic und Lenn Jastremski begannen für Korbinian Burger, Tim Danhof und Paul-Philipp Besong) gehörten die Anfangsminuten klar den Hausherren. Wurden Dimitrij Nazarovs Versuch aus der Drehung (2.) und Marvin Stefaniaks Freistoß (10.) noch geblockt, lud der Abschluss eines Konters den Großteil der 7.775 Zuschauer im Erzgebirgsstadion zum Jubeln ein. Über Ulrich Taffertshofer und Lenn Jastremski war Marvin Stefaniak auf der linken Offensivseite auf und davon, wagte noch ein Tänzchen mit Putaro, um dann aus spitzem Winkel mit links das lange Toreck anzuvisieren. Nicht gänzlich unhaltbar für VfL-Keeper Kühn schlug der Ball knapp neben dem rechten Pfosten im Netz ein. 1:0 für die Guten nach 16 Minuten. Allerdings haben die Gäste danach deutlich mehr Spielanteile als die Auer, kamen aber zu keiner echten Torchance - bis zur 35. Minute. Eine Fehlerkette im Auer Abwehrverbund nach einem Osnabrücker Tempogegenstoß konnte der kurz zuvor eingewechselte Higl für sich nutzen, schlenzte die Kugel gefühlvoll ins lange Eck.

Nach dem Seitenwechsel blieben die falschen Lila-Weißen aktiver und kratzten mehrmals an der Führung. 7:2 Ecken für den VfL sprechen für die Feldüberlegenheit der Osnabrücker und dennoch blieb alles offen, wie ein Kopfball von Lenn Jastremski links am Kasten vorbei bewiesen hatte (77.). Es war die Ausnahme, von Aue kam nämlich lange wenig bis gar nichts. Erst in der Schlussphase drückte der FCE wieder aufs Gaspedal, was fast noch mit dem lucky Punch belohnt wurde. Doch weder Borys Tashchy (87.) noch Paul-Philipp Besong (90.+3) konnten als Joker Osnabrücks Torwart Kühn überwinden. Trotz Führung wieder nur ein Punkt, bitter obendrein: Marvin Stefaniak musste in der 75. Minute mit Verdacht auf Rippenprellung verletzt raus, ein Einsatz im kommenden Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim ist äußerst fraglich.

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