VfB Oldenburg - FC Erzgebirge Aue 'Siegesserie geht weiter'
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Auf dem Platz musste da schon mehr geackert werden, hatte der gastgebende Verein für Bewegungsspiele von 1897 e. V. Oldenburg doch sechs Spiele lang ebenfalls nicht verloren. Unbeeindruckt und gestärkt mit dem Heimsieg gegen Meppen im Rücken ging die bis auf den rotgesperrten Maximilian Thiel - Marvin Stefaniak übernahm den Part des Linksaußen - unveränderte Startelf das Projekt erster Auswärtssieg in der Drittliga-Saison 2022/23 an und wurde bereits in der 15. Minute für das forsche Auftreten belohnt: Lenn Jastremski chippte den Ball sehenswert in den Lauf des startenden Tom Baumgart, der frei auf VfB-Keeper Mielitz zulief und unhaltbar flach ins lange Eck vollstreckte. Für Tom Baumgart war es der zweite Treffer in Folge und die verdiente Führung für die Veilchen, die durch ihn (19.) und Dimitrij Nazarov (38.) hätte ausgebaut werden können.
So blieben die Niedersachsen aber im Spiel, welches vermehrt in die Auer Hälfte verlagert wurde. Der Ausgleich lag beiläufig aufgrund vieler Unkonzentriertheiten im Auer Defensivverbund sowie dem Rückgang der eigenen Offensivbemühungen in der Luft. Und leider fiel dieser kurz vor der Pause: Starke setzte sich am Strafraum gleich gegen mehrere Gegenspieler durch, der aufgerückte Ndure konnte im Anschluss ungehindert flanken, die Ulrich Taffertshofer mit dem Knie auch noch unglücklich ins eigene Tor lenkte (41.). Das dritte Eigentor der Veilchen in dieser Saison sorgte für den 1:1-Pausenstand.
Die Lila-Weißen kamen zum Glück motivierter aus der Kabine und erzielten, wie schon im ersten Durchgang, ein schnelles Tor. Nach einer Ecke stocherte Lenn Jastremski den Ball trotz beidseitiger Handspiel-Reklamationen regelkonform über die Linie (54.). Aue blieb mit der Führung im Rücken weiterhin aktiver und hielt nicht nur den wenigen Angriffsbemühungen der Oldenburger diesmal stand, sondern auch das Heft des Handelns durchweg in der Hand. In der 85. Minute verfehlte Dimitrij Nazarov nach Superzuspiel vom eingewechselten Omar Sijaric freistehend aus sechs Metern noch das Tor, ehe Joker Tim Danhof nach einem lupenreinen Kontor in der Nachspielzeit seinen Pfostenschuss selbst abstaubte und mit dem 3:1 endgültig den Deckel drauf machte.
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