FC Erzgebirge Aue - SC Freiburg II 'Veilchen in 2023 weiterhin ungeschlagen'
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“Freiburg ist frech, selbstbewusst und damit sehr gefährlich”, warnte Aues Trainer vor der spielerischen Klasse des Bundesliga-Nachwuchses. Gefährlich blieb es zum Glück lediglich im Ansatz, ansonsten sah man einen intensiven, leidenschaftlichen Schlagabtausch zwischen den beiden Strafräumen. Was nicht zuletzt daran lag, dass hüben wie drüben kompakt verteidigt und die Räume zugestellt wurden. Rutschte ein Ball doch mal durch, waren die hellwachen Keeper zur Stelle. Für einen Auer Überraschungssieg war demzufolge nur eine Szene erwähnenswert: Antonio Jonjic ließ seinen Bewacher Schmidt auf der linken Seite mit einer Pirouette mächtig alt aussehen, spritzte noch bis zur Grundlinie, um am kurzen Pfosten den einlaufenden Omar Sijaric zu bedienen. Doch ärgerlicherweise setzte er die beste Chance aus fünf Metern neben das Freiburger Tor (58.).
So blieb es bei einer durchaus gerechten, torlosen Punkteteilung, mit der Erzgebirge Aue darüber hinaus zum zweiten Mal nacheinander ohne Gegentreffer blieb. Die Handschrift von Pavel Dotchev ist mehr und mehr erkennbar. Auch greifen die Mechanismen immer besser, was nicht zuletzt durch die minimalistischen Startelf-Rotationen beeinflusst wird. Mit je nur einer Veränderung (Paul-Philipp Besong im Wechsel mit Marvin Stefaniak) in den letzten drei Partien unter Pavel Dotchev blieb die Stammelf zusammen. Dass es hingegen bei einem Bundesliga-Anschlusskader komplett anders läuft, zeigt das eingesetzte Spielermaterial des SC. Dreißig verschiedene Akteure standen alleine bei den zwei Partien gegen Aue auf den Spielberichtsbögen. Beachtlich - trotz alledem war da generell keine Laufkundschaft dabei. Erst vier Niederlagen untermauern den starken Auftritt der Freiburger Youngster, wodurch die beiden Unentschieden dann aus Auer Sicht doch in einem anderen, positiven Licht erscheinen.
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