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Hamburger SV - FC Erzgebirge Aue 'Eine Nummer zu groß'

Die Veilchen verloren ihr Nachholspiel am Mittwochabend gegen den nun frisch gebackenen Tabellenführer Hamburger SV klar mit 0:3. Die Tore für die Hanseaten erzielten Wintzheimer (17.), Kittel (52.) und Narey (72). Erstmals seit Bundesliga-Gründung ist der HSV dadurch mit vier Siegen in eine Saison gestartet, für den FCE ist es die erste Niederlage in der noch frischen Spielzeit. "Wir fahren mit breiter Brust nach Hamburg und wollen dem HSV einen großen Fight liefern. Wir werden alles rausfeuern", sagte Florian Krüger mit viel Optimismus vor der Partie. Dass es am Ende nur zwei Torschüsse auf das von Ulreich gehütete Hamburger Tor werden sollten, ahnte da noch niemand. Im Spitzenspiel Zweiter gegen Dritter hielten lediglich die Norddeutschen, was ihre Tabellenposition versprach. Ob Zweikämpfe, Passspiel oder Ballbesitz - die Gastgeber gaben klar den Ton an und siegten in der Höhe verdient. Zwar konnte die auf vier Positionen veränderte Startelf von Dirk Schuster die ersten 15 Minuten mithalten und mit dem abgefälschten Schuss von Philipp Riese in der neunten Minute auch eine Duftmarke setzen, doch mehr gelang den komplett in orange spielenden Veilchen nicht. "Leider ist uns nicht viel geglückt. Schnell nach Hause und regenerieren", meinte Philipp Riese.
Vor allem auf den Außenbahnen hatten die Hamburger mit Narey und Jatta deutliche Schnelligkeitsvorteile. Und so hielt die neu zusammengestellte FCE-Abwehrkette dem Druck der Hamburger nur 17 Minuten stand. Dann ging es über die rechte HSV-Seite sehr schnell. Kittel bediente mit der Hacke Narey, der ohne Gegenwehr in den Auer Strafraum lief. Seine flache Eingabe verwertete im Zentrum Wintzheimer zum 1:0 für die Norddeutschen. Danach war das Spiel eigentlich schon gelaufen. Blieb Martin Männel bei einem Schuss von Narey (42.) und dem Schlenzer von Wintzheimer (55.) noch Sieger, so musste der Auer Schlussmann zwei Minuten später den Ball ein zweites Mal aus dem Netz fischen. Wintzheimer behauptete sich im Strafraum gegen drei Gegenspieler und legte im Fallen zu Kittel ab, der mit einem Flachschuss zum 0:2 aus Auer Sicht abschloss.
Auch danach blieb ein Aufbäumen des Schuster-Teams komplett aus. Die Hamburger hatten leichtes Spiel und kamen noch zum dritten Treffer. Nachdem Hunt einen Freistoß an den rechten Pfosten setzte, staubte Narey aus halbrechter Position zum Endstand ab. Trotz der 0:3-Pleite war einer wohl der glücklichste Mensch in Hamburg: Steve Breitkreuz. 535 Tage hatte der Abwehrspieler auf diesen Moment warten müssen. Seit seinem letzten Pflichtspiel am 5. Mai 2019 (3:1 in Regensburg) sind also anderthalb Jahre, siebzehneinhalb Monate oder 76 Wochen vergangen. "Ich kann es selbst noch gar nicht richtig fassen, das kommt jetzt erst mit der Busfahrt nach Hause. Es war eine megalange Leidenszeit. Ich bin auf jeden Fall stolz, dankbar und freue mich extrem, trotz der Niederlage", so der 28-jährige nach seinem Comeback.

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