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VfL Bochum - FC Erzgebirge Aue 'Erst Platzverweis, dann zweite Niederlage am Stück'

Abermals verpassten es die Veilchen sich für höhere Tabellenregionen zu qualifizieren. Nach der 0:3-Auswärtspleite in Hamburg folgte heute zum Abschluss der englischen Woche die zweite Niederlage am Stück. Beim VfL Bochum stand zwar bis zur 74. Spielminute im mit 300 Zuschauer zugelassenen Vonovia-Ruhrstadion wenigstens ein 0:0 an der Anzeigetafel, doch die beiden Joker Zulj (74.) und Ganvoula (82.) sorgten für den ersten Heimerfolg der Bochumer, die damit in der Tabelle an Aue vorbeizogen. Die wohl spielentscheidene Szene fand dabei in der ersten Halbzeit statt. Calogero Rizzuto flog nach nur 28 Minuten mit glatt Rot vom Platz. Im Zweikampf mit Novothny wollte Aues Flügelspieler dem bereits verloren gegangenen Ball nachsetzen, traf dabei aber den Bochumer Spieler leicht am Fuß. Kurios war zudem die Tatsache, dass es auf den Fernsehbildern so aussah, als wäre das Sprunggelenk-Tape von Calogero Rizzuto am Schuh des Gegenspielers kleben geblieben. Diese These hatte Aues Nummer 20 aber widersprochen, somit ging der Platzverweis von Schiedsrichter Nicolas Winter (Freckenfeld) regelkonform auch in Ordnung.
Dennoch "war die Rote Karte ein bisschen der Wegweiser für dieses Spiel. Dagegen etwas zu machen, war schwierig", sagte Keeper Martin Männel, der heute mit einer Viererabwehrkette mehr Stabilität in der Defensive hätte bekommen sollen. Sein Trainer Dirk Schuster nahm dazu im Vergleich zum Hamburg-Spiel zwei Änderungen in der Aufstellung vor: Ben Zolinski und John-Patrick Strauß ersetzten Florian Krüger sowie Louis Samson. Doch bereits von Beginn an wurden die Veilchen von den Bochumern immer wieder in die eigene Hälfte gedrängt, gefährlich wurde es aber zunächst nicht. Glück hatten die Lila-Weißen in der 16. Minute, als der Ball nach einem Eisfeld-Freistoß plötzlich im Netz zappelte. Bochums vermeintlicher Torschütze Novothny stand allerdings im Abseits, sodass der Treffer nicht zählte. In Unterzahl zog sich das Schuster-Team noch weiter zurück und machte weiterhin geschickt die Räume eng, was dem Ruhrpott-Verein zwar viele Spielanteile brachte, aber dem VfL nicht wirklich weiterhalf.
Auch nach dem Seitenwechsel sah es aus wie beim Handball. Mit zwei Viererketten wurde der Gegner so gut es ging vom eigenen Strafraum ferngehalten. Wenn einer durchrutschte, war Aues Kapitän zur Stelle. So verhinderte Martin Männel mit einem starken Reflex bei Zollers Kopfball den Rückstand (52.). Entlastung für die Veilchen gab es aber keine mehr und der VfL erhöhte stetig den Druck, Leitsch (55.) und Pantovic (58., 65.) vergaben die weiteren Möglichkeiten. Eine Viertelstunde vor dem Ende war Martin Männel schließlich geschlagen. Nach einem eher zufälligen Doppelpass mit Pantovic schob der eingewechselte Zulj den Ball an FCE-Keeper vorbei zum 1:0 für den VfL in die Maschen. Berechtigte Proteste der Auer blieben leider ungehört, da der VAR keine Abseitsposition feststellen konnte. Nur acht Minuten später stach dann auch der zweite Bochumer Joker. Ganvoula setzte sich am Fünfmeterraum gegen Steve Breitkreuz an der Grenze des Erlaubten durch und verwertete im Anschluss eine scharfe Eingabe von Blum zum 2:0-Endstand.

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