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Hannover 96 - FC Erzgebirge Aue '0:0 oder das Duell Männel gegen Ducksch'

Erstmalig nehmen die Veilchen etwas Zählbares mit aus der HDI-Arena (Quelle: Robert Scholz)
Erstmalig nehmen die Veilchen etwas Zählbares mit aus der HDI-Arena (Quelle: Robert Scholz)
Erstmalig konnte in dieser Saison ein Gegner in der HDI-Arena etwas Zählbares mitnehmen. Und die Veilchen werden diesen einen Punkt durchaus als Erfolg werten. Richtig so! Denn die zuvor saisonübergreifend in sechs Heimpartien siegreichen Hannoveraner wurden mit viel Kampf in die Schranken gewiesen. Dass dabei auch Späne fallen, wo gehobelt wird, blieb nicht aus. Zum dritten Mal nacheinander endete ein Spiel mit Auer Beteiligung nicht mit voller Besetzung. War es gegen Bochum noch Calogero Rizzuto und gegen die Störche der Kieler Neumann, die beide mit glatt Rot vom Platz mussten, traf es diese Mal Tom Baumgart, der mit der zweiten Verwarnung vorzeitig zum Duschen musste. Zum Glück waren da schon 84 Minuten von der Uhr und Hannovers Sturmhoffnung Ducksch auf der Bank. Er allein hätte seine Farben fünfmal in Führung schießen können, scheiterte aber dreimal an Martin Männel und zweimal an sich selbst. Aber auch die Mannschaft von Dirk Schuster betrieb Chancenwucher. So stand Florian Krüger nach Vorlage von Pascal Testroet völlig frei vor 96-Keeper Esser, doch der Versuch durch die Hosenträger misslang (32.). Auch John-Patrick Strauß fand mit seinem 18-Meter-Kracher nicht die entscheidende Lücke (39.). Als dann Philipp Riese (40.) und Tom Baumgart (43.) ebenfalls die seltenen, aber aussichtsreichen Möglichkeiten liegen ließen, ging es torlos in die Pause.
Im zweiten Abschnitt war bei Aue der mutige Weg nach vorne etwas gebremst, da die Hausherren den Druck nochmals erhöhten. Nach 38 Sekunden versiebte Ducksch aber auch seine vierte und in der 59. Minute seine fünfte Gelegenheit zur eigenen Führung. Zwischenzeitlich köpfte Franke den Ball genau in die Arme von Martin Männel (48.). Die Auer Rumpel-Abwehr hatte Schwerstarbeit zu verrichten. Mit Sören Gonther als Regisseur und Florian Ballas sowie Ognjen Gnjatic auf den Außenpositionen hatte Dirk Schuster nach den Ausfällen von Malcom Cacutalua (Knieprobleme) und Louis Samson (erkrankt) sowie den beim Aufwärmen an der Wade verletzten Steve Breitkreuz auch kaum Alternativen. "Wir haben uns gut gewehrt, hatten in zwei, drei Situationen Glück. Die letzten 10 Minuten nach Gelb-Rot war eine reine Abwehrschlacht, wo die Truppe alles reingefeuert hat. Da haben wir uns den Punkt erfightet. Der Punkt fühlt sich gut an", freute sich Dirk Schuster nach dem torlosen Remis. Erstmals punkteten die Veilchen damit in Hannover, sind aber nach wie vor seit vier Spieltagen ohne dreifachen Punktgewinn. Nun heißt es in der Länderspielpause Wunden lecken und im kommenden Heimspiel am Sonntag, den 22. November 2020 den SV Darmstadt 98 schlagen.

Spielbericht

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