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VfL Osnabrück - FC Erzgebirge Aue 'Ein Strauß, der fliegen kann'

Zum fünften Mal in Folge blieben die Veilchen gegen den VfL Osnabrück ungeschlagen.
Zum fünften Mal in Folge blieben die Veilchen gegen den VfL Osnabrück ungeschlagen.
Der FC Erzgebirge Aue hat zum Abschluss der Hinrunde einen Auswärtssieg gefeiert und seinen Abwärtstrend nach zuvor zwei Niederlagen gestoppt. Die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster gewann am Freitag beim VfL Osnabrück mit 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte John-Patrick Strauß in der 13. Minute. "Wir haben als Team sehr stark gespielt, waren defensiv stabil und haben offensiv immer Akzente gesetzt. Die Druckphase von Osnabrück in der zweiten Halbzeit haben wir gut überstanden", sagte der selbstbewusste Torschütze des Abends. Gegen die Mannschaft von VfL-Trainer Marco Grote, die ihre fünfte Niederlage aus den vergangenen sechs Partien kassierte, war Aue von Beginn an das dominierende Team - trotz einiger Umstellungen.
Dirk Schuster musste an der Bremer Brücke zum ersten Mal in dieser Saison auf Philipp Riese (Wadenbeinbruch) verzichten und entschied sich für Ognjen Gnjatic auf der Abräumer-Position. Dazu rückte Jan Hochscheidt für den erkrankten Ben Zolinski in die Aufstellung. Demnach alles richtig gemacht, denn mit der zweiten Torchance für die Veilchen - die erste hatte Dimitrij Nazarov, der per Direktabnahme die Kugel aus 25 Meter aufs Tordach zimmerte (7.) - sollte auch die Führung gelingen. Eine Flanke von Dimitrij Nazarov aus dem rechten Halbfeld segelte an den langen Pfosten, wo John-Patrick Strauß herangestürmt kam und per Flugkopfball zum 1:0 traf. Wohl das einzige Exemplar, welches auch fliegen kann. Das frühe Tor kam der typischen Auer Spielweise entgegen: den Gegner kommen lassen und nach Ballgewinnen schnell umschalten. Während Osnabrück in der ersten Hälfte ohne einen gefährlichen Abschluss blieb, vergaben Pascal Testroet (19.) und Florian Krüger (33./35.) weitere Möglichkeiten die Führung auszubauen. Da aber die letzte Konsequenz bei den Angriffen fehlte, ging es mit dem hauchdünnen Vorsprung in die Pause.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs bot sich ein ähnliches Bild. Der Gastgeber versuchte gegenzuhalten, doch Erzgebirge Aue dominierte aggressiv, robuster und ballsicherer, konnte immer wieder Ballstafetten mit mehr Anspiel-Stationen generieren. Die Ausbeute dieser Bemühungen blieb nach wie vor überschaubar. Zudem hatte der FCE in der 56. Minute Pech, als der Freistoß von Jan Hochscheidt aus 18 Metern zunächst an den linken Pfosten klatschte und im Anschluss der Ball die linke Wade des vorbeifliegenden VfL-Keepers Kühn touchierte. Leider flog das Spielgerät zurück ins Feld und nicht über die Torlinie. Und weil die Veilchen weiterhin ihre Konter nicht ins Ziel bringen konnten (66. Steve Breitkreuz, 68. Jan Hochscheidt, 78. Pascal Testroet, 86. Florian Krüger), stand die Führung auf sehr wackligen Beinen.
Dies hätte sich in der 89. Minute beinahe gerächt: Heider drischt Ihorst den Ball an den Kopf und das Zufallsprodukt landet knapp neben dem rechten Pfosten. So wäre den Osnabrückerm mit ihrer besten Gelegenheit kurz vor Schluss beinahe noch der Ausgleich gelungen. Doch statt der Punkteteilung gab es Frust beim VfL. "Zunächst war es ein klares Foul von mir, dann kam ein Rempler und eine Spuckattacke in meine Richtung. Die Entscheidung lag beim Schiedsrichter", so John-Patrick Strauß über den letzten Aufreger der Partie, als Ihorst in der Nachspielzeit noch die Rote Karte von Schiedsrichter Alexander Sather gezeigt bekam. Danach war Schluss und der FCE kann mit 25 Punkten und vorerst Rang sieben sehr zufrieden sein - die viertbeste Zweitliga-Ausbeute in der Vereinsgeschichte. Bereits am kommenden Dienstag startet die Rückrunde in der 2. Bundesliga. Dazu empfangen die Veilchen im Heimspiel den Tabellenletzten Würzburger Kickers, der von Aue zum Saisonauftakt mit 3:0 geschlagen wurde. "Nach so einem super Spiel ist es jetzt unfassbar wichtig, gegen Würzburg nachzulegen", erklärte Sören Gonther. Vorrangiges Ziel bleibt für den Abwehrchef des FC Erzgebirge der Klassenverbleib: "Wir wollen direkt etwas draufpacken. Wir können zu keiner Zeit zufrieden sein, bevor wir nicht mindestens die 45 Punkte haben."

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