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Karlsruher SC - FC Erzgebirge Aue 'Nullnummer zum Montagabend'

Im Nachholspiel des 29. Spieltages trennten sich die Veilchen beim Karlsruher SC schiedlich-friedlich 0:0. Zwar fielen bei der Partie auf Augenhöhe keine Tore, dafür mussten beide Teams mit Verletzungsausfällen kämpfen. War es auf Seiten des FC Erzgebirge Mittelfeldmann Ognjen Gnjatic, der in der achten Spielminute unglücklich stürzte und mit Verdacht auf einen Ellenbogenbruch ausgewechselt werden musste, stand 19 Minuten später auch für den Karlsruher Choi verletzungsbedingt ein vorzeitiger Feierabend auf dem Programm. Der Südkoreaner hatte zuvor die beste Gelegenheit, scheiterte in der 14. Minute aber an Philipp Klewin, der diesmal anstelle von Martin Männel (Rückenblessur) das Tor der Lila-Weißen hütete. Zur Pause blieb dann auch noch KSC-Stürmer Hofmann mit Knieproblemen in der Kabine.
Spielerisch gab es wenige Höhepunkte. Dirk Schuster rotierte zum Abschluss der englischen Woche auf drei Positionen: Neben dem Torhütertausch ersetzten Gaëtan Bussmann und Ognjen Gnjatic die beiden auf der Bank platzgenommenen Steve Breitkreuz und Clemens Fandrich. Aue machte mit dem Anpfiff direkt Druck und kam vor allem durch Flanken von den Flügeln zu frühen Möglichkeiten. Gersbeck war aber bei den Abschlüssen von Florian Krüger (5.) und Pascal Testroet (6.) zur Stelle. Karlsruhe brauchte etwas, um richtig ins Spiel zu finden und erarbeitete sich eher Halbchancen. Philipp Hofmanns Distanzschuss flog weit drüber (16.) und nach Gollers Solo-Lauf war Philipp Klewin auf dem Posten (38.). Der Auer Ersatztormann strahlte Ruhe aus, präsentierte sich in den wenigen gefährlichen Szenen aber als souveräner Rückhalt. Seine Vorderleute versuchten immer mal wieder gute, druckvolle Phasen zu inszenieren, machten daraus aber zu wenig, weil diese im letzten Drittel nicht zwingend genug waren. So ging es torlos in die Kabinen.
Auch im zweiten Durchgang fehlte vorne die Durchschlagskraft. Die ersten Torannäherungen hatten die Hausherren durch Gondorf (55.) und Jung (57.) mit Schüssen aus der Distanz, die beide knapp links am Auer Tor vorbeiflogen. Selbst Heises Freistoß (79.) fand in einer Phase, wo der KSC noch mal das Tempo anzog und sich vor dem Auer Strafraum festsetzte, nicht den Weg ins Ziel. Erst kurz vor Schluss setzten die Veilchen nennenswerte Nadelstiche durch Philipp Zulechner (82.), Florian Krüger (86. / 90.) und Philipp Riese - ebenfalls per Freistoß (90.+2). Die Null stand aber folglich hüben wie drüben. Zum siebten Mal in Serie schafft es Aue somit nicht, ein Auswärtsspiel im Wildpark zu gewinnen (vier Remis, drei Niederlagen), und wartet nun im Unterhaus gegen kein Team länger auswärts auf einen Sieg (Bochum auch sieben). Positiv hingegen, dass das Team um Dirk Schuster in den vergangenen zwei Auswärtsspielen ohne Gegentor und ohne Niederlage blieb (1S-1U-0N). Nun folgt erstmal eine längere Regenerationsphase für den FCE, da aufgrund der DFB-Pokal-Halbfinalpartien ein spielfreies Wochenende ansteht. Weiter geht es am 09. Mai 2021 mit dem Heimspiel gegen den SC Paderborn 07.

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