Mit einem Etat (Gesamtverein) von rund 18,5 Millionen Euro plant der FCE in Liga zwei, eine Etage tiefer sind es ca. 11 Millionen Euro.
Fristgerecht haben alle 36 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga ihre Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren zur kommenden Saison 2022/23 bei der DFL eingereicht. Die Frist zur Abgabe endete am heutigen Dienstag um 15:30 Uhr. Somit auch für den FC Erzgebirge Aue, der für das kommende Spieljahr 2022/23 alle erforderlichen Anträge sowie Unterlagen erarbeitet und auch fristgerecht eingereicht hat. Für die 2. Bundesliga betrifft das die Lizenzierung durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) und für die 3. Liga das Zulassungsverfahren durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). “In den zuständigen Abteilungen unseres Kumpelvereins wurde alles exakt vorbereitet und die fristgemäße Einreichung aller Unterlagen auf den Weg gebracht. Im Namen des FCE-Vorstandes danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Fachbereichen. Ebenso gilt unser herzlicher Dank allen, die uns dabei maßgeblich und tatkräftig unterstützt haben. In diesen für uns alle schwierigen Zeiten ist das nicht selbstverständlich”, sagte FCE-Geschäftsführer Michael Voigt, der den Klassenerhalt noch nicht abgeschrieben hat. Gut sieben Millionen weniger stünde den Veilchen bei einem Abstieg nur zur Verfügung. Genauer gesagt plant der FC Erzgebirge mit einem Etat (Gesamtverein) für die Saison 2022/23 in der 2. Bundesliga von rund 18,5 Millionen Euro, in der 3. Liga wären es ca. 11 Millionen Euro.
Jetzt heißt es abwarten. Nach dem Eingang der Unterlagen überprüft die DFL im nächsten Schritt neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Clubs auch infrastrukturelle, rechtliche, personell-administrative, medientechnische und sportliche Kriterien. Ebenso waren und sind Sanktionen bei Verstößen vorgesehen. Dies gilt gemäß einem entsprechenden Beschluss der DFL-Mitgliederversammlung vom 14. Dezember 2021 auch mit Blick auf die kommende Saison 2022/23. Im Vergleich zum Vorjahr kann es zudem auch wieder Kapitalauflagen geben. Zugleich tragen die Regelungen an einzelnen Stellen weiter den Auswirkungen der Pandemie Rechnung. Die Erstentscheidung über die Lizenzerteilung geht den Clubs voraussichtlich in der zweiten April-Hälfte zu.
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