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SC Freiburg II - FC Erzgebirge Aue 'Aller Anfang ist schwer'

Rund 600 Auefans machten sich auf die zweitweiteste Reise in dieser Saison und machten das Dreisamstadion zu ihrem Heimspiel.
Rund 600 Auefans machten sich auf die zweitweiteste Reise in dieser Saison und machten das Dreisamstadion zu ihrem Heimspiel.
Zum Saisonstart der Veilchen bei der Zweitvertretung des SC Freiburg wurde allerhand geboten, wenn auch nicht der erhoffte Dreier für Aue am Ende heraussprang. Rund 580 Fans der Lila-Weißen sahen im Dreisamstadion ganz wilde Anfangsminuten, in denen SC-Jungprofi Ezekwem Drittliga-Geschichte schrieb: Rekord-Platzverweis! Nicht einmal eine Minute stand der 21-Jährige auf dem Feld, da unterlief ihm ein folgenschweres Foul: Tim Danhof spitzelte ihm am eigenen Sechzehner den Ball weg, war eigentlich schon durch, sodass sich der Nachwuchsmann des SC Freiburg nur noch mit einem Trikot-Zupfer zu helfen wusste. Es folgte ein Piff von Schiedsrichter Florian Exner und glatt Rot wegen einer Notbremse. Und das nach nur 33 Sekunden! Ezekwem geht damit in die Geschichte ein, es war der schnellste Platzverweis aller Zeiten in der seit 2008/09 bestehenden 3. Liga und der vermeintliche Wegbereiter für Aues erster Sieg. Denn den darauffolgenden Freistoß verwandelte Marvin Stefaniak aus 18 Metern direkt in die Maschen. Eine frühe Führung und fast 90 Minuten in Überzahl muss doch reichen. Leider nicht für Timo Rosts Debüt. Am Ende musste er und seine Mannen sich mit einem 1:1-Unentschieden zufriedengeben, in den der FCE auch noch beide Tore selbst erzielt hatte. Nach 50 Minuten traf Alexander Sorge bei einem missglückten Klärungsversuch per Eigentor für die Breisgauer.

Wie gesagt, allerhand kurioses zum Auftakt, den Aue gleich mit neun Neuzugängen anging und nach der Führung auch das Heft des Handelns übernahm. Allerdings nicht all zu lange. Die Mannschaft von Thomas Stamm gestaltete die Partie nach rund 20 Minuten ausgeglichen und kam durch Fahrner (19.) und Burkart (36.) selbst zu ersten Möglichkeiten. Und da Aue es verpasste, einen zweiten Treffer vor der Pause zu machen, um die nummerische Überlegenheit auf dem Feld sowie der besseren Spielanlage zu verdeutlichen, kam es zum nächsten Kuriosum: Nach einem Eckball von Lienhard knallte Vermeij die Kugel Richtung Tor, Aues Innenverteidiger Alexander Sorge mit Koordinationsproblemen, legte den Ball beim Abwehrversuch mit dem Schienbein selbst ins Netz (50.). Der Unglücksrabe hätte seinen Fauxpas fast wieder wettmachen können, doch sein Kopfball wurde von SC-Keeper Sauter (62.) sensationell pariert (62.). Der Freiburger Schlussmann verhinderte auch noch mit einem Fußreflex das mögliche Auer Siegtor durch Jann George, der zentral vorm Tor sich die Ecke aussuchen konnte, aber halt drei Minuten vor Schluss scheiterte. So blieb es auch nach sechs weiteren Nachspielminuten beim 1:1-Endstand.

Spielbericht

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