VeilchenPower.de

2. Bundesliga 2013/14

Spielbericht

26. Spieltag - Sonntag, 23.03.2014 - 13:30

Karlsruher SC - FC Erzgebirge Aue 1:1 (1:0)

Karlsruher SC: Dirk Orlishausen - Philipp Klingmann, Manuel Gulde, Jan Mauersberger, Dennis Kempe - Dominic Peitz, Reinhold Yabo, Manuel Torres, Dimitrij Nazarov, Gaetan Krebs - Koen van der Biezen; Trainer: Markus Kauczinski

Eingewechselt: 46. Kai Schwertfeger für Dennis Kempe, 70. Rouwen Hennings für Dimitrij Nazarov, 82. Selcuk Alibaz für Gaetan Krebs

Kader: René Vollath, Daniel Gordon, Dennis Mast, Jung-Bin Park

FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - René Klingbeil, Tobias Nickenig, Iván González, Nils Miatke - Oliver Schröder, Rico Benatelli, Mike Könnecke, Filip Luksik - Jakub Sylvestr, Frank Löning; Trainer: Falko Götz

Eingewechselt: 46. Arvydas Novikovas für Mike Könnecke, 61. Solomon Okoronkwo für Frank Löning, 74. Michael Fink für Rico Benatelli

Kader: Sascha Kirschstein, Fabian Müller, Zlatko Janjic, Ronny König

Tore: 1:0 Gaetan Krebs (Kopfball, 13. / Reinhold Yabo); 1:1 Solomon Okoronkwo (Rechtsschuß, 68. / Nils Miatke)

Schiedsrichter: René Rhode (Rostock)
Assistenten: Frederick Assmuth (Köln), Patrick Alt (Heusweiler)
Vierter Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach)

Zuschauer: 12782 im Wildparkstadion

Gelbe Karte: Jan Mauersberger / Tobias Nickenig (2.), Arvydas Novikovas (2.)

 
1 Männel
3 Nickenig   32 González
      15 Klingbeil 18 Miatke      
     
20 Schröder   22 Benatelli
 8 Könnecke   5 Luksik 
     
12 Sylvestr   9 Löning
     
     
 

Vorbericht - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Kauczinski-Elf verpasst Sprung auf Rang vier - Yabo scheitert, Joker Okoronkwo sticht
In einer Partie auf durchschnittlichem Niveau musste sich Karlsruhe gegen Aue mit einem 1:1 begnügen. Die Badener gingen früh in Führung, beschränkten sich danach gegen auch nach dem Rückstand passive Veilchen meist auf die Verwaltung des Vorsprungs. Nach Wiederanpfiff wurde das Spiel offener, weil Erzgebirge sich offensiver zeigte. Nachdem der KSC das zweite Tor hatte liegen lassen, überraschte Erzgebirge mit einem glücklichen Jokertor und brachte den schmeichelhaften Punktgewinn über die Zeit. KSC-Coach Markus Kauczinski drehte gegenüber der 0:1-Pleite in Cottbus gleich viermal an der Personalschraube: Für Gordon, Schwertfeger, Alibaz und Hennings sollten es Gulde, Yabo, Torres und Nazarov richten. Aues Trainer Falko Götz brachte im Vergleich zum 2:2 gegen 1860 zwei Neue: Nickenig und Könnecke kamen für Fink und Novikovas zum Zug.
Im Wildpark schaltete der KSC sofort den Vorwärtsgang ein, viele Fehlpässe der feldüberlegenen Badener und resolutes Zweikampfverhalten der meist tief stehenden und auf Konter lauernden Auer verhinderten aber, dass daraus zunächst Möglichkeiten entsprangen. Die erste gelungene Kombination der Kauczinski-Elf mündete dann aber in die frühe Führung: Nazarov spielte direkt in den Sechzehner auf den links startenden Yabo, dessen Flanke Krebs im Fünfer am ersten Pfosten ins kurze Eck einnickte (13.). Aues Offensivbemühungen blieben auch nach dem Rückstand überschaubar, lediglich Löning versprühte etwas Gefahr (19.). Die disziplinierten Badener hatten im Mittelfeld klar das Zepter in der Hand, gingen aber kaum ein Risiko. Ansätze gab es über die rechte Seite mit Klingmann und Torres, den Hereingaben fehlte es aber an der notwendigen Präzision. Bis kurz vor der Pause tat sich so fast nichts: Aue blieb zu passiv, Karlsruhe beschränkte sich auf die Kontrolle der tempo- und höhepunktarmen Partie. Was fast ins Auge gegangen wäre, denn nachdem der KSC den Ball nicht wegbrachte, hatte Orlishausen mit Klingbeils trockenem Fernschuss alle Mühe (43.).
Schwertfeger für Kempe beim KSC sowie Novikovas für Könnecke lauteten die Umstellungen mit Wiederanpfiff. Zunächst stand wieder Orlishausen im Blickpunkt, Benatelli unterzog den Keeper per Kopf einer weiteren Prüfung (47.). Die Veilchen begannen engagierter, brachten mehr Laufbereitschaft ein, verschoben sich deutlich weiter nach vorne. Das eröffnete wiederum Räume für die Gastgeber. Gonzales fälschte Yabos Knaller aus dem Hintergrund glücklich neben den Pfosten ab (54.). Torres traf nach Schwertfegers Flanke die falsche Entscheidung (57.), und Männel hielt seine Elf mit einer Riesenparade gegen Yabo im Spiel (59.). Statt des 2:0 fiel aber der Ausgleich durch den für Löning gekommenen Okoronkwo: Nach einem Pass an den Strafraum verschafft sich der Nigerianer mit einer guten Finte Raum zum Schuss und zog ab. Mauersberger fälschte ab, in hohem Bogen flog der Ball über Orlishausen hinweg ins rechte Eck (69.). Kauczinski reagierte, brachte Hennings für Nazarov (70.). Karlsruhe hatte weniger Joker-Glück, da Peitz nach toller Vorbereitung der neuen Offensivkraft Zentimeter vorbeischoss (71.). Es sollte fast die letzte Möglichkeit des Spiels bleiben, denn kein Team kam lange Zeit entscheidend in Schlagdistanz. Fast hätte Sylvestr nach Schwertfegers Patzer noch für den Sieg Erzgebirges gesorgt (86.), was aber des Guten zu viel gewesen wäre. Der KSC konnte die Punktverluste der Konkurrenz also nicht nutzen und verpasste den Sprung auf Platz vier. Am Mittwoch (17.30) gastiert der KSC in Köln, Aue empfängt gleichzeitig den FSV Frankfurt. (kicker)
weitere Spielberichte Heimmannschaft Spieldaten Gastmannschaft
FCE Homepage 26.39 Durchschnittsalter 27.82
KSC Homepage 11 Torchancen 9
Block-A 2 Gehaltene Bälle 2
MDR 50.27% Ballbesitz 49.73%
  77.06% (336) Angek. Pässe 77.96% (336)
  22.94% (100) Fehlpässe 22.04% (95)
  49.80% (125) Gew. Zweikämpfe 50.20% (126)
  5 Ecken 6
  1 Abseits 0
  11 Verübte Fouls 16
  16 Gefoult worden 11
  1 Gelbe Karten 2
  0 Gelb-Rote Karten 0
  0 Rote Karten 0